Kommende Veranstaltungen und Treffen

NÄCHSTE YOKO TREFFEN

Unser nächstes reguläres Treffen findet am Mittwoch, 9.10 statt.

Weitere Treffen 2019:

November: 13.11.
Dezember: 11.12.

Kongresse, Fortbildungen und Veranstaltungen, an denen wir teilnehmen konnten

Esmo 2018

Astrid nahm teil am Esmo in München, Europas größtem onkologischen Kongress und brachte sich dort auf den neuesten Stand der Forschung, um später dort Gelerntes an andere Patienten weitergeben zu können.

Hautkrebspatiententag Münster 2019

Am 6.4. konnten vier Mitglieder unserer Yoko Gruppe den Patiententag in Münster besuchen und dort Vorträge zum Thema Hautkrebs hören. Prof. Breitbart sprach über die Möglichkeiten der Prävention, es gab Vorträge zur Ernährung und Therapiemöglichkeiten bei hellem Hautkrebs und dem malignen Melanom. Astrid hat zusammen mit Katharina Kaminski von der Yoko Essen einen Vortrag gehalten über Selbsthilfe online. Veranstalter war das Hautkrebsnetzwerk Deutschland e.V.

5. NVKH, 22.2. Berlin

Im Februar ging es nach Berlin, zur 5. nationalen Versorgungskonferenz Hautkrebs. Astrid arbeitet mit im Handlungsfeld 4, wo sich alles um Patientenorientierung dreht. Gemeinsam mit Ärzten wie z.B. Frau Prof. Dr. Meyer, oderProf. Dr. Schadendorf arbeiten wir als Patientenvertreter daran, die Situation von Hautkrebspatienten bundesweit zu verbessern. Am eigentlichen Tag der Konferenz hörten wir interessante Vorträge von tollen Referenten. Auch eine Patientenvertreterin, Katharina Kaminski (Melanom Info Deutschland e.V.) hat vor Fachpublikum einen wunderbaren Vortrag gehalten.

Komplementärmedizin für Krebspatienten

Am 5. Juni 2019 war Frau Prof. Dr. Jutta Hübner zu Gast in der Yoko Nürnberg. Auf sehr verständliche Art und Weise konnte Sie den Zuhörern den Unterschied zwischen Alternativmedizin und komplementärer Medizin erklären. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass komplementäre Heilmethoden zusätzlich zur sog. Schulmedizin eingesetzt werden und diese nicht ersetzen. 
Besonders wichtig zu wissen für Krebspatienten und deren Angehörige ist, dass bitte ALLES was zusätzlich gemacht wird (auch vermeintlich harmlose Vitaminpillen), mit den behandelnden Onkologen abgesprochen wird. "Natürlich" heißt nicht automatisch, dass ein Mittel ohne Nebenwirkungen ist. Im schlimmsten Fall kann ein Präparat aus der Naturheilkunde z.B. die Wirkung (Nebenwirkung) einer schulmedizinischen Therapie verstärken. Wenn der Arzt davon nichts weiß, setzt er vielleicht die wirksame Krebstherapie ab, was sicher nicht im Sinne der Patienten ist. Auch eine Abschwächung der Therapie ist auf Grund von Wechselwirkungen möglich. 

Auch auf die Frage, ob Krebspatienten auf Zucker verzichten müssen, ging Frau Hübner ein. Sie empfahl, dass Patienten bitte KEINE Krebsdiäten ( wie eine ketogene Diät) machen sollen, jeglicher Gewichtsverlust während einer Therapie sollte vermieden werden, dies gelte auch für übergewichtige Patienten. Zucker in Maßen genossen ( als Genussmittel und nicht als Lebensmittel) ist für Krebspatienten genauso erlaubt, wie für gesunde Menschen. Die Dosis macht auch hier das Gift.
Weiters hörten wir noch Tipps zu typischen therapiebedingten Nebenwirkungen, die ohne teures Geld ganz einfach zu Hause ausprobiert werden können. 

Kurz zusammengefasst:
-Bewegung, Bewegung, Bewegung ist sehr wichtig. Die Zeiten, wo man Krebspatienten sagte, sie müssten sich schonen, sind definitiv vorbei. Nebenwirkungen wie Fatigue können damit deutlich verbessert werden und Bewegung verbessert wohl auch die Überlebenschancen.
-Alles zusätzlich eingenommene zuerst mit den behandelnden Ärzten absprechen
-keine Krebsdiäten machen, sondern möglichst bunt und ausgewogen ernähren. Hin und wieder was Süßes ist erlaubt. 
-auch Präparate der Naturheilkunde können schwere Nebenwirkungen haben oder Wechselwirkungen mit Therapien der Schulmedizin.
-Im Wissensportal der Seite "Stiftung Perspektiven" finden sich viele Informationen zu verschiedenen Präparaten aus dem Bereich der komplementären Medizin.